Eine Frage der Haltung - It's your choice

"Alles Einstellungssache" heißt es in einem Beitrag über Zeit in der aktuellen Flow und das bringt mich auf die Idee, noch einmal die Haltung in den Fokus rücken. Denn ich erlebe immer wieder: Nicht nur unser Zeit-Empfinden hängt von unserer Haltung ab. Unser ganzes Leben wird bestimmt durch die Perspektive, die wir einnehmen, und vor allem durch unsere innere Haltung

 

Wie also blicke ich auf die Welt? Identifiziere ich mich mit allem, was um mich herum passiert? Oder kann ich einen gesunden Abstand zu den Dingen wahren, die mit mir eigentlich gar nichts zu tun haben? Kann ich annehmen, dass es immer Ereignisse und Situationen (und ja, vor allem auch Menschen) gibt, auf die ich keinen unmittelbaren Einfluss habe und bei denen ich meine Energie vergeblich investiere, wenn ich etwas zu verändern versuche? 

 

Kann ich auf eine Situation schauen und sie - so wie sie ist - ohne Bewertungen und Interpretationen annehmen? Und vor allem: Wie kann ich die Freiheit spüren, die in einem einfachen "So ist es" liegt, und mich wieder dem zuwenden, was für mich tatsächlich gerade ansteht? Kann sehen, wie viel Gestaltungskraft ich habe, wenn ich mich dafür entscheide, etwas an mir und in mir zu verändern? Und vor allem: Wie kann ich eine solche innere Haltung erüben, in mir wachsen lassen und pflegen? 

 

Die Stille der Meditation führt uns in ein erweitertes Bewusstsein - in einen Raum, in dem wir ein tieferes Verständnis entwickeln und einen umfassenderen Blick gewinnen. Eine regelmäßige Meditationspraxis verändert unseren Blick auf die Welt. Wir handeln anders, und wir verhalten uns anders in dieser Welt. 

 

Mit anderen Worten: Was wir in der Stille üben, gewinnt an Bedeutung für unser ganzes Leben. Wir werden gegenwärtig, geduldiger und schöpferischer. Wir gewinnen an innerer Ruhe und Gelassenheit. Und dies erleichtert uns - neben einer großen Portion Mitgefühl - ganz nebenbei den entspannten, neugierigen Blick auf die Welt und die Dinge, die uns jeden Tag begegnen. 

 

Das Schöne an dieser Entwicklung: Meditation kann man regelmäßig praktizieren (und übt sich gleichermaßen in Disziplin). Die Veränderung hingegen "passiert einfach", während wir bei uns sind. 

 

Meditation kann Erstaunliches bewirken. Wann fängst DU an? 

 

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