5 Tipps für mehr Gelassenheit - Start with yourself

Stress, Hektik und Zeitdruck bestimmen häufig unseren Alltag. Was können wir tun, um mehr Gelassenheit zu entwickeln, und uns besser gerüstet zu fühlen für das, was wir tagtäglich bewältigen wollen?

 

In meinem ersten Meditationstagebuch habe ich ein Zitat notiert (leider nicht von einem großen Philosophen, sondern von "unbekannt").

 

"Gelassenheit ist das Resultat

vieler Stunden Übung.

Loszulassen.

Wegzulassen.

Sein zu lassen. 

Während der Meditation."

 

Nun bin ich der Ansicht, dass dies nicht nur in der Meditation gilt, sondern sich wunderbar mitnehmen, hinübertragen lässt ins alltägliche Leben. Denn: Wie oft haften wir Situationen an, blicken auf das Tun und vor allem Sein anderer Menschen, sind in unseren Gedanken fest mit einer Sache verwoben? Und verlieren den Blick und das Gefühl für uns selbst... Etwas soll genau so sein und nicht anders. Wir erwarten dieses oder jenes - und zudem noch sofort. Jemand soll bitte genau so sein (wie wir ihn haben wollen), dieses tun und jenes zudem lassen. 

 

Klingt das nicht unfassbar anstrengend? Ich meine ja.

 

Daher habe ich im Folgenden 5 Tipps für mehr Gelassenheit für dich, die zu üben sich lohnt. Die Grundannahme ist, dass wir Veränderungen am allerbesten (und naturgemäß) nur bei uns selbst erfolgreich steuern können. 

 

  • Ich wünsche mir mehr Gelassenheit und fange bei mir selbst an.
  • Ich nehme wahr, was ich empfinde, wann ich Stress erlebe und wann ich gelassen sein kann. Ich schaue genau hin: Wann und wo gibt es Gelassenheit in mir - und wann nicht?
  • Ich mache mir meine Grenzen bewusst und kläre sie. Sage ich zu oft ja und zu selten nein? 
  • Ich nehme mir Zeit, um meine Bedürfnisse zu erkennen; ich sorge für sie und damit besser für mich.
  • Ich schaffe mir Orte und Zeiten, an denen ich zur Ruhe kommen kann. Freiräume, die nur mir gehören und in denen ich frei von Ablenkung bei mir bin. 

 

Gelassenheit hat für mich wenig mit absoluter Ruhe oder Desinteresse zu tun. Denn so lange wir leben, bleiben wir in Bewegung . Wir denken nach, experimentieren - und wenn wir uns erlauben, immer wieder auch einmal innezuhalten, dann gewinnen wir einen gesunden Abstand und einen neuen Blick auf uns, auf den Rhythmus und den Fluss des Lebens. Wir erkennen, dass wir immer wieder auch unseren Kurs verändern können.