Bildung der Zukunft ist Potenzialentfaltung pur

 

Es gibt Tage, an denen mich mein HerzensThema Bildung der Zukunft ganz intensiv beschäftigt. Und an denen essentielle Fragen auftauchen.

 

Wie können wir Bildung künftig gestalten, so dass Schüler*innen das Wissen und die Fähigkeiten erwerben, um mit kreativen Ideen eine nachhaltige Entwicklung unserer Welt zu ermöglichen?

 

Jene Weiter-Entwicklung, oder mehr noch Transformation einer Welt, in der es mehr denn je um die Entfaltung der individuellen Gaben und Talente geht, da wir doch umfassend erleben, dass wir an vielen Stellen aufgefordert sind, die bestehenden Systeme neu zu denken – und Faktoren einzubeziehen, zu denen insbesondere junge Menschen einen besonderen Zugang haben.

 

Dabei dreht es sich nicht nur um die Frage, wie wir das intuitive Lernen fördern, um vorhandenes Wissen neu und mehrdimensional miteinander zu verknüpfen...

 

Welches neue Verständnis des Schüler*innen-Begriffs (und welchen neuen Begriff für den des „Lehrers“) benötigen wir, wenn wir doch annehmen können, dass gerade im Hinblick auf neue Fähigkeiten, Wahrnehmungskräfte, Einsichten in höhere Zusammenhänge und ein erweitertes Bewusstsein es darum gehen darf, dass Experten, Begleiter und die sich für das jeweilige Thema interessierenden Menschen zusammen finden – unabhängig vom Alter, Klassenstrukturen etc.

 

Wie können wir als achtsame Begleiter die natürliche Begeisterung und das Finden einer Tätigkeit, in der nichts weniger als die persönliche Berufung gelebt werden kann, unterstützen? Von Beginn an... Wow! Wie kann dann unsere Welt aussehen.

 

Klingt so, als lohne sich der Weg dorthin.

 

Potenzialentfaltung heißt auch: Den Weg der Seele gehen

 

Wir wollen mehr denn je das zum Ausdruck bringen, was in uns steckt. Sehnen uns danach, das zu leben, was uns einzig-artig macht.

Diese Sehnsucht ist uns Menschen nicht immer bewusst, und oft genug suchen wir daher im Außen das, was uns vermeintlich fehlt. Das, wovon wir uns Zufriedenheit, Erfüllung und Sinnhaftigkeit versprechen.

 

Manchmal ist uns selbst dieser Antrieb nicht bewusst – denn wir haben nicht gelernt, uns selbst zu fragen, was uns dieses Gefühl vom guten Leben gibt. Was es braucht, um dass wir unser Leben als stimmig, als uns entsprechend empfinden. Und ja, auch wach zu bleiben und zu sehen, dass es sich lohnt, diese Fragen immer wieder neu zu stellen. Denn die Antworten verändern sich im Laufe unseres Lebens. Sie werden fundamentaler.

 

 

Das Leben fordert uns heraus - im besten Sinne

Wenn wir es nicht tun, dann können wir darauf vertrauen, dass uns das Leben diese Fragen stellt. Ganz bewusst. Und ob wir nun wollen oder nicht. In allem, was uns begegnet – Situationen, Begegnungen… steckt die Frage danach, ob wir um uns wissen und ob wir uns im besten Sinne verwirklichen. Wachsen, unsere Aufgaben erfüllen und in der Welt wirken. Es ist nicht immer leicht, den Gaben und Talenten, die in uns stecken, und auch dem Leben selbst zu vertrauen. Zu erkennen und anzuerkennen, was der "rote Faden" für uns sein könnte. Es fällt uns schwer, den Zugang zu diesem ganz individuellen Funken zu finden, der in uns glimmt. Der darauf wartet, entfacht zu werden. Der Leidenschaft, Liebe und grenzenlose Kreativität beinhaltet.

 

 

Magische Momente und scheinbare Zufälle

Der uns, wenn wir ihn einmal entdeckt haben, zunächst vielleicht etwas erstaunt, uns dann aber mit wachsender, vertrauender Gewissheit zum Strahlen bringt, weil er ihn uns flackert und leuchtet. Der die Dinge plötzlich leicht werden lässt und uns (unter anderem) mit dem Phänomen der Synchronizität bekannt macht: Die magischen Momente und scheinbaren Zufälle werden mehr, wenn wir dem Fluss des Lebens und uns darin vertrauen. Dieses Vertrauen in uns zu wecken oder uns daran zu erinnern, braucht zum einen Ermutigung. Es braucht aber auch unsere eigene Erlaubnis, den Blick nach innen richten, um zu erkennen, was wirklich in uns steckt. 

 

Unsere Seele sehnt sich danach, erkannt zu werden. In einem umfassenden Sinne. Wir brauchen mehr denn je Möglichkeiten und Räume, in denen wir SEIN können. Jede Begegnung kann zu einem solchen Raum werden. Ebenso wichtig sind die Fragen, mit denen wir uns selbst auf die Spur kommen – am besten schon in jungen Jahren. Persönlichkeitsentwicklung ist längst salonfähig – und so ist es an der Zeit, dass wir sie als wichtigen Bestandteil auch schon auf dem Weg zur Berufs- und Lebensorientierung betrachten.

 

Denn mehr denn je geht es darum, die individuellen Potenziale des einzelnen zu entfalten, neue Wege zu entdecken und dabei auch die Entwicklung des großen Ganzen im Blick zu haben. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen, vor denen wir in unserer Zeit stehen, braucht es selbst-bewusste Menschen, die ihren Wahrnehmungen, Ideen und Visionen vertrauen und ihrer inneren Stimme folgen.

 

 

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