Kraftvoll dem eigenen Weg folgen

 

Wenn du das vage Gefühl hast, dass du auf der Stelle trittst oder dass dir etwas in deinem Leben fehlt,  so sei gewiss: Dieses Gefühl hat einen Grund und damit einen Ursprung: Es kommt aus dir - ganz gleich, ob aus dem Bauch oder der Tiefe deines Herzens.

Und das heißt auch: Es braucht keine weitere Legitimation. Es ist. 

 

Versuche nicht, es beiseite zu schieben, sondern gib ihm etwas Aufmerksamkeit.

Schon im An-Erkennen kannst du eine gewisse Ent-Lastung spüren - denn dein Gefühl (und das, was dahinter liegt) will wahrgenommen werden. Je mehr du versuchst, es zu ignorieren, umso einfallreicher wird es darin, deine Aufmerksamkeit zu bekommen. Darauf zu vertrauen, dass es einfach verschwindet, ist dann, wenn es um ein für DICH wichtiges Lebensthema geht... nun ja, sehr gewagt.

 

Was leichter ist?

Nimm dieses Gefühl zum Anlass, dir ein paar Fragen zu stellen und deine Antworten genauer anzusehen. Ja, das kann Arbeit bedeuten. Ja, die kann grundlegend sein. Aber hey, sind wir nicht hier um zu WACHSEN, um herauszufinden, was für uns alles MÖGLICH ist auf und in dieser Welt? Sich selbst in Frage stellen kann auf diesem Weg nicht schaden! 

 

Welche inneren Qualitäten möchtest du weiter entfalten? Welche alten (und womöglich längst nicht mehr passenden) Gewohnheiten möchtest du ablegen?

 

Wofür schlägt dein Herz? Wann fühlst du dich ganz bei dir selbst - frei und voller Energie? 

 

Was kommt dir in den Sinn, wenn du dir den Raum und die Zeit gibst, darauf  deine eigenen Antworten zu finden?

Und bitte: Nimm wahr, was auftaucht - OHNE es zu bewerten, und ja, ohne sofort darüber nachzudenken, wie eine Umsetzung aussehen könnte.

 

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Die Welt braucht Leidenschaft: Lebe, was in dir steckt!

 

Hochsensible Menschen haben mehr als ein Talent, sind häufig an vielen verschiedenen Themen interessiert und verfügen über vielseitige Kompetenzen. Sie sind überaus empathisch, haben eine ausgeprägte Intuition sowie ein hohes soziales Verständnis, sind kreativ und voller Ideen. Ihre differenzierte Wahrnehmung ermöglicht es ihnen, innerhalb kurzer Zeit Situationen einzuschätzen und „im Raum“ stehende Emotionen nebst Befindlichkeiten unterschwellig sofort aufzufangen. Das klingt vertraut?

 

Wunderbar, denn… Diese Einzigartigkeit ist ein wertvoller Ausgangspunkt und das Fundament für deine eigene Positionierung, für das Finden stimmiger Lebens- und Arbeitskonzepte sowie die Gestaltung des passenden Umfelds.

 

 

Tatsächlich hochsensibel? 

In zahlreichen Büchern sowie im Internet sind verschiedene Tests zu der Frage „Bin ich hochsensibel?“ zu finden. 

Ein solcher Test kann durchaus eine erste Annäherung sein, um sich mit dem Thema intensiver zu befassen. 

Hier findest du zwei Empfehlungen.

 

 

Das Erkennen und Akzeptieren der eigenen Hochsensibilität ist ein zentraler Schlüssel für ein sinnerfülltes Leben: Sich selbst besser verstehen und annehmen zu können schafft die Grundlage für alle weiteren Schritte. Vor allem die Erleichterung darüber, nicht „falsch“, „überspannt“ oder gar „viel zu empfindlich“ zu sein, sondern eben hochsensibel, schafft ein umfassenderes Selbstverständnis.

 

Darüber hinaus tut es einfach gut zu wissen, dass man mit seinen Wahrnehmungen und Erfahrungen nicht allein ist. Auch erscheinen viele Ereignisse der Vergangenheit in einem anderen Licht – aus dem neuen Selbstverständnis heraus fällt häufig eine über Jahre angesammelte Last von den Schultern.

 

Und vor allem: Die hohe Kreativität und das gute Gespür für außergewöhnliche Lösungen sind unsagbar wertvoll! Mehr denn je sollten wir unsere Begabungen, Leidenschaften, unsere Berufung erkennen und zum Ausdruck bringen. Dann wird Arbeit mehr als eine bloße Tätigkeit: Sie steckt voller Sinn und Wert, unser Engagement kommt mitten aus dem Herzen und ist voller Leidenschaft!

 

Es geht darum, das individuelle schöpferische Potenzial zu verwirklichen und die eigenen Entfaltungsmöglichkeiten zu erkennen. Denn so werden wir zu Menschen, die initiativ und engagiert wirken können. In einer Zeit, in der geradlinige Lebensläufe immer mehr der Vergangenheit angehören, tun wir gut daran, bereits Kinder und Jugendliche darin zu bestärken:

 

Du hast es in der Hand, dein Leben zu gestalten – und so den richtigen Platz für deine Stärken und Fähigkeiten zu finden oder selbst zu kreieren.

 

Denn in jedem von uns steckt ein inneres Wissen, das uns als Kompass dient und dem zu vertrauen sich lohnt.

 

 

 

Du hast Lust, dein einzigartiges Potenzial endlich zum Ausdruck zu bringen und dein Leben so gestalten, wie es dir entspricht? 

Dann schau hier, wie ich dich unterstützen kann und welche Möglichkeit zu dir passt. 

Ich freue mich, von dir zu hören!

 

 

Freiheit heißt, individuelle Kräfte gemeinsam zu nutzen

 

Freiheit ist eines meiner „Lieblingsthemen“, wenngleich dieses große Wort unterschiedliche Assoziationen weckt. Vorab: Freiheit bedeutet für mich nicht, frei von jeglichen Regeln und Strukturen zu sein, und sie ist keineswegs narzisstisch.

 

Freies Sein bedeutet für mich, nicht in eine vorgegebene Form gepresst zu werden, sondern vielmehr der eigenen Individualität Ausdruck verleihen und die vielfältigen Gaben und Talente sinnvoll einsetzen zu können. Die lassen sich nun mal schlecht standardisieren, in Excel-Listen erfassen und ja, manchmal auch überhaupt nicht messen. Dennoch sind sie wahrnehmbar und einfach da.

 

 

Warum jedoch läuft Bildung dann häufig nach diesem Prinzip ab? Vorgefertigte Regeln, systematisch aufbereitetes und auswendig zu lernendes "Wissen", das möglichst alle möglichst perfekt auf den Arbeitsmarkt vorbereitet…

 

Was nebenbei den Effekt hat, dass die, die auf den ersten Blick nicht passen, passend gemacht werden. Für einen Arbeitsmarkt, der sich - davon bin ich überzeugt - in den kommenden Jahren so viel schneller und multidimensionaler verändern wird, als es Bildungsprogramme und Fördermaßnahmen werden aufnehmen können. Und nicht nur nebenbei gefragt: Bereitet das auch schon fürs Leben in zunehmendem Wandel vor? Auf dessen Unwägbarkeiten und die so wichtige innere Stabilität, die flexibles Agieren überhaupt erst möglich macht?

 

Bislang ist es doch eher die Angst vor der Unsicherheit, vor dem Kontrollverlust, die immer mehr Überprüfbares fordert - in Schule und Arbeitswelt. Vermutlich beginnt es schon im Kindergarten... Hier zwei Häkchen, da ein Befund – schon ist das Gegenüber „greifbar“. Aber ist es wirklich möglich, ein Individuum auf diese Art auch nur ansatzweise zu erfassen? Und vor allem: Welche Potenziale werden erst einmal überhaupt nicht sichtbar, da sie sich in einer solchen  Systematik kaum entfalten, eher sogar zurückgedrängt werden?

 

Ist das Un-Passende, der Widerstand, der sich in mancher Ausprägung zeigt, nicht viel eher Ausdruck (und unbewusster Wunsch) eines Individuums, die für es selbst wirklich relevanten Themen und Aspekte aufzugreifen?

 

 

Denn: Die Herausforderungen unserer Zeit erfordern ein neues Bewusstsein und neue Kompetenzen - sowohl im privaten als auch im beruflichen Zusammenhang. Echte Denk- und Entwicklungsräume gewinnen mehr und mehr an Bedeutung. Räume, in denen es die Möglichkeit gibt, das Gewohnte beiseite zu lassen und „quer“ zu denken, sich bereits andeutenden Aspekten Raum zu geben – und zu erleben, was wirklich in jedem Einzelnen steckt. Und um neue Verbindungen zwischen den Beteiligten zu knüpfen und der uns innewohnenden Kreativität den Freiraum zu geben, die sie braucht. 

 

In solchen Räumen kann es gelingen, sich für mehr als einen Moment einem größeren Zusammenhang zu öffnen

und die Dinge von einer höheren Warte aus zu betrachten, eine andere Perspektive einzunehmen und dann eben auch zu- und herauszulassen können, was zum Ausdruck gebracht werden will.

 

Wenn dazu noch Spielräume für das Handeln geschaffen werden und Selbstwirksamkeit erlebt werden kann, geschieht etwas Bedeutsames: Hier entstehen jene Momente, in denen wir Ungeahntes in uns entdecken, weil wir „plötzlich“ mit einer Herausforderung kreativ umgehen, und wir uns selbst überraschen. Sie sind kostbar, weil wir eben spüren, dass noch viel mehr in uns steckt... Denn ganz gleich, wie alt wir sind: In uns ruht immer noch etwas, das wir bislang nicht entdeckt haben.

 

Und in einer Zeit, in der geradlinige Lebensläufe immer mehr der Vergangenheit angehören, tun wir gut daran, schon Kinder und Jugendliche darin zu bestärken, sie erleben zu lassen, dass sie ein inneres Wissen und eine innere Weisheit in

sich tragen, die ihnen als Kompass dienen können und denen zu vertrauen sich lohnt.

 

Mehr und mehr wird es darum gehen, das individuelle schöpferische Potenzial zu verwirklichen und die eigenen Entfaltungsmöglichkeiten zu erkennen, um zu dem Menschen zu werden, als der man gedacht ist. Denn so können wir initiativ und engagiert wirken und sind in der Lage, gemeinsam Zukunft zu gestalten.