Wie willst du wirklich leben?

…ist vielleicht eine etwas herausfordernde Frage – doch viel tief greifender wird sie, wenn du sie dir stellst: Wie will ich wirklich leben?

 

Die Fragen, die wir stellen, beeinflussen die Antworten, die wir finden. Fragen zu stellen bedeutet, sich Raum für die Selbstbetrachtung und die eigenen Erkenntnisse zu geben. Es heißt vor allem, sich mit sich selbst vertrauter machen, und zwar nicht erst, wenn äußere Umstände uns dazu bringen oder gar zwingen. Sondern sich die Wahrnehmung der eigenen Individualität zu erlauben – und ihren Ausdruck.

 

Es bedeutet irgendwann auch, sich von Blockaden, unbewussten Programmen und limitierenden Glaubenssätzen zu trennen, wenn wir sie erkannt haben. Neue, bestärkende Überzeugungen zu setzen und den Mut zu etwas mehr „Unangepasstheit“ zu haben – um höchstwahrscheinlich schnell zu merken, wie gut sie uns zu Gesicht steht. Es entsteht viel Raum für Neues, im Kopf und in unserer Realität, wenn wir unseren Fokus verändern und unserer Ausrichtung konzentriert folgen. Vor allem ein Gefühl der Leichtigkeit.

 

Denn diese Konzentration sorgt für Verstärkung, da unsere Aufmerksamkeit die Energie lenkt. Das konsequente Neu-Denken hat zur Folge, dass unser Gehirn schlichtweg merkt, was uns wichtig ist und so zum Unterstützer unseres inneren Antriebs wird.

 

Nicht immer jedoch wissen wir, was wir wollen – doch wir sehnen uns nach mehr Zufriedenheit und Glück. Ein erster Schritt, um dem auf die Spur zu kommen, was für uns wirklich richtig und wichtig ist, ist die intensive Beschäftigung mit unseren Wünschen und Träumen. In ihnen steckt viel Potenzial und sie weisen auf eine mögliche (denkbare!) Zukunft hin.

 

5 Fragen, mit denen du deinen Wünschen auf die Spur kommen kannst:

  • Wovon hast du schon immer geträumt?
  • Welche Aktivitäten üben eine besondere Faszination auf dich aus?
  • Bei welchen Tätigkeiten vergisst du nicht nur die Zeit, sondern auch alles um dich herum?
  • Was möchtest du unbedingt einmal ausprobieren?
  • Welche Gemeinsamkeiten kannst du zwischen deinen Antworten finden?

 

Es lohnt sich, dir mit diesen Fragen Raum und Zeit zu lassen, und dich intensiver, über mehrere Tage hinweg oder auch regelmäßig mit ihnen zu befassen. Schließlich lässt Lebenssinn sich nicht einfach so erfinden, sondern lebt in uns. Wenn wir ihn zulassen, erleben wir die ungeheure Kraft, die in ihm – und uns – steckt.

 

 

Gemeinsam auf dem Weg - Master your mind

Neue Ziele motivieren. Widerstände und Barrieren bedrücken und hemmen uns.

Doch immer dann, wenn wir uns auf den Weg zu einem neuen Ziel machen, tauchen eben auch Herausforderungen auf, denn der Weg wird erst beim Gehen wirklich in allen Facetten sichtbar. Das ist ein ziemlich einfaches Lebensgesetz. Seinen Weg also schon zu Beginn vollständig überschauen und alle Eventualitäten bereits im Vorfeld bedacht und gelöst haben zu wollen, bringt vor allem ein Resultat: Wir gehen oft genug erst gar nicht los.

 

Stattdessen bleiben wir in unserer bislang doch recht komfortablen Zone, drehen und wenden uns, aber wagen ihn nicht, den ersten, den nächsten Schritt. Der, bei dem uns zunächst ein anderer Wind um die Ohren weht. Dorthin, wo manches noch etwas im Nebel liegt. Doch um welchen Preis?

 

Wenn wir nicht losgehen… bleiben wir einfach dort, wo wir sind. Und das ist so lange gut und genau richtig, so lange wir es von ganzem Herzen und aus voller Überzeugung tun. Doch wenn sich unsere innere Stimme immer wieder aufs Neue meldet, mal zaghaft, mal dringlicher… und sich nach Bewegung seht, nach Wachstum und Veränderung? Dann lohnt es sich, genauer hinzuhören.

 

Veränderungen beginnen mit kleinen Schritten. Manchmal sogar unbemerkt. Und wie wir mit den inneren und äußeren, den kleineren und großen Herausforderungen auf unserem Weg umgehen, entscheidet letztlich sehr schnell darüber, ob wir weitergehen oder nicht. Neue Wege brauchen Mut und Kraft. Auch das ist ein universelles Gesetz. Und wir brauchen Menschen, die uns bestätigen, die an unserer Seite stehen und die mit uns gehen: Wegbegleiter, die uns wissen lassen, dass es nicht einerlei ist, ob wir weitermachen oder aufgeben.

 

Wir brauchen das Gefühl, das es jemanden interessiert, dass und wie wir auf unserem Weg vorankommen. Und wir benötigen das Gefühl, dass unsere Leidenschaft größer ist als alle Hindernisse, die uns auf dem Weg begegnen könnten. Dass das Feuer, das in uns brennt, uns aus gutem Grund antreibt. Weil unsere Talente und Gaben gebraucht werden in dieser Welt.

 

Wenn wir uns gegenüber anderen Menschen – und damit noch deutlicher auch uns selbst gegenüber – zu unseren Zielen bekennen, verpflichten wir uns, dran zu bleiben. Es berührt mich jedes Mal aufs Neue, erleben zu dürfen, wie auf diese Weise neue Leichtigkeit und eine neue Kraft in die Umsetzung kommen. Beides entsteht, wenn wir unsere Ziele und damit unser Selbst mit-getragen wissen. 

 

Und der Wind, der uns um die Ohren weht? Der ist manchmal ungewohnt. Frisch? Auf alle Fälle. Unerwartet stürmisch? Kann passieren. Doch das Gefühl, lebendig zu sein und frei zu gestalten, möchte ich um keinen Preis missen.  

Was von Natur aus in uns steckt – Create your life

Jeder von uns ruft in der Welt etwas hervor, was kein anderer vermag. Wenn wir beginnen, unsere wahre Berufung zu erahnen, hilft es, in dieser Entwicklung gesehen und gehört zu werden. Doch nicht nur, um unser Potenzial ins Leben zu bringen. Sondern zuallererst, um Vertrauen zu gewinnen in das, was uns besonders und einzigartig macht. Und auch, um unserer inneren Stimme (wieder) folgen zu können.

 

Meine Schlüsselerlebnisse sind häufig verbunden mit Menschen, die mir - auch ohne große Worte, sondern ganz selbst-verständlich - Mut gemacht haben, meinen Wahrnehmungen und Empfindungen zu trauen. Dem Bauchgefühl. Der Intuition. Dem Wissen um die Dinge, die nicht sichtbar sind, aber dennoch wirken.

 

Dies ist etwas, was vielen von uns im Laufe der Jahre abhanden gekommen ist, weil wir uns so häufig im Außen orientieren, statt bei uns zu sein. Weil es in unserer äußerst rationalen Welt nicht gefragt zu sein scheint. Wir suchen Antworten dort, wo es doch nur Antworten anderer sein können. Das, was wir suchen, liegt hingegen in uns selbst. Und jede*r von uns hat ganz eigene Antworten, so wie jede*r von uns eben auch einen ganz eigenen Blick auf die vielen Facetten der Welt hat.

 

Es lohnt sich also, unseren Blick nach innen zu richten. Genauer hinzuhören und uns wieder mit allen Sinnen mit uns selbst zu verbinden. Dank dieser Wahrnehmungsfähigkeit bilden wir ein soziales Vermögen aus, das uns auch Lösungen auf komplexe Fragestellungen ermöglicht, die weit über uns hinausgehen.  

 

Frei von Bewertungen und Urteilen gesehen zu werden, erlaubt uns einen neuen, unverstellten Blick auf uns selbst. Denn wir können wir uns in unserer Einzigartigkeit und Größe erkennen. Wir gewinnen neue Zugänge zu uns selbst, und wecken das, was von Natur aus in uns steckt: jede Menge Energie und persönliche Gestaltungskraft.

 

Wann wirst du zum Gestalter deines Lebens?

Deine eigenen Kräfte befreien - Follow your bliss

Wenn du das vage Gefühl hast, dass du auf der Stelle trittst und dir etwas in deinem Leben fehlt,  so ist eines gewiss: Dieses Gefühl hat einen Grund, und damit einen Ursprung. Denn es kommt aus dir heraus, sei es aus dem Bauch oder der Tiefe deines Herzens. Und das heißt auch: Es braucht keine weitere Legitimation. 

 

Es ist. Und anstatt es beiseite zu schieben, birgt schon schon das An-Erkennen eine gewisse Ent-Lastung. Nimm dieses Gefühl zum Anlass, dir Fragen zu stellen und deine Antworten genauer anzusehen. Welche inneren Qualitäten möchtest du weiter entfalten? Welche alten (und womöglich längst nicht mehr passenden) Gewohnheiten möchtest du ablegen? Was kommt dir in den Sinn, wenn du dem Gefühl Raum gibst, und dir Zeit lässt, deine eigenen Antworten zu finden? Nimm wahr, was auftaucht - ohne es zu bewerten, und auch, ohne sofort darüber nachzudenken, wie eine Umsetzung aussehen könnte.

 

Das ist der nächste Schritt. Denn Motivation und Energie erwachsen aus dem als sinnvoll erlebten Tun. Was also will getan werden, und was brauchst du, damit du das Erkannte auch umsetzen kannst? Ich bin (nicht allein) davon überzeugt, dass unser Enthusiasmus zeigt, was uns wirklich am Herzen liegt. 

 

Wenn du dem folgst, was dich begeistert, dich erfüllt, dann wirst du neue Kraft finden - und gewinnst mehr und mehr Sicherheit darin, deinem Gefühl zu folgen. "Follow your bliss" nannte Joseph Campbell das - und berichtete von seinem Erleben fast magischer Unterstützung auf dem Weg. Mit anderen Worten: Die Dinge fügen sich, wenn wir unserer inneren Stimme auch im Außen Raum geben. 

 

Aus eigener Erfahrung weiß ich: Es ist hilfreich, Menschen an unserer Seite zu haben, die uns bestärken, damit wir uns selbst stark machen. Die uns Raum geben, uns zu entfalten - durch Inspiration und Impulse, durch Ermunterung und eine vertiefte Wahrnehmung unseres Seins. 

 

Wenn wir uns verändern wollen, üben wir Achtsamkeit in jedem Moment. Und gehen Schritt für Schritt. Denn Veränderungen brauchen persönlichen Frei-Raum und Zeit. So gewinnen wir ein tieferes Vertrauen in unsere Selbst-Wahrnehmung. Unser Selbst-Bewusstsein wächst und wir erkennen unsere ganz individuellen Möglichkeiten für ein Leben, das uns entspricht.