3 Dinge für deinen kraftvollen Start in den Tag

Wie du den Tag beginnst, bestimmt deine Haltung für den ganzen Tag.

Denn so steckst du den Rahmen ab und setzt einen Maßstab für alles, was folgt. Und du hast es auch in der Hand, ihn tatsächlich zu deinem Tag zu machen – jeden Morgen aufs Neue!

 

Das Schöne daran: Wenn es dir gelingt, diese Idee in tägliche Praxis umzusetzen, damit eine

neue Gewohnheit zu entwickeln und diese in dein Leben zu integrieren, dann gestaltest du dein Leben ganz bewusst. Ich bin überzeugt davon: Leben bedeutet, sich zu entscheiden. Immer wieder, und ja – auch immer wieder neu. Und wir haben viel mehr Gestaltungsmacht, als wir annehmen (und zwar im doppelten Sinne).

 

Doch zurück zu deinem Start in den Tag: Je besser sich dieser Start für dich anfühlt, umso leichter fällt es dir, alles Folgende zu strukturieren, dich aufs Wesentliche zu fokussieren und dich im möglichen Trubel nicht selbst aus den Augen zu verlieren. Je gelassener du in den Tag gehst, umso stärker spürst du deinen Einfluss. Oder mit anderen Worten: Du bist gut gerüstet für alles, was kommt. Und zwar mit einem Lächeln auf den Lippen.

 

Und ja, es braucht Disziplin. Denn  um eine neue Gewohnheit zu  etablieren, brauchst du zwischen 21 und 28 Tagen, dazu gibt es unterschiedliche Aussagen. Auch nach dieser Zeitspanne ist es nicht immer leicht, und es wird bestimmt Tage geben, an denen du geneigt sein wirst, mit einer (zweifelsohne guten) Entschuldigung anders in den Tag zu starten. Doch bleib' am Ball - es lohnt sich! Schließlich steckt in deinem ganz persönlichen Morgenritual vor allem jede Menge Wertschätzung für dich selbst.

 

Zugegeben, die Kraft des morgendlichen Rituals haben längst andere erkannt. An dieser Stelle möchte ich nur zwei nennen. Dem Philosophen Augustinus wird das Zitat „Die erste Morgenstunde ist das Steuerruder des Tages“ zugeschrieben, und eine sehr inspirierende Praxis beschreibt Hal Elrod in seinem Buch „Miracle Morning“. 

 

Doch wie so oft: Wissen dass, heißt noch nicht wissen, wie – und selbst nach dem wie fehlt manchmal noch ein ganz spezieller Impuls, um wirklich zu beginnen. Vielleicht sind die drei Elemente, die ich vorstellen möchte, genau dieser Impuls für dich. Als ideal empfinde ich 40 bis 60 Minuten, und ich stehe in der Tat inzwischen auch früher auf... Vielleicht ist beginnst du einfach mit einem dieser drei Bausteine, und veränderst das Pensum, wie es für dich stimmig ist. Wähle einfach die Schritte, die es dir leicht machen, zu (d)einer neuen Gewohnheit zu finden.

 

Es ist an dir, dir den Raum für jene Dinge zu geben, die dir gut tun, dir Kraft geben und einfach auch Spaß machen. 

 

1. Die Stille des Morgens. Genieße und nutze die Zeit, in der du dich noch „zwischen den Welten“ befindest. Denn so kurz nach dem Aufwachen läuft der Verstand noch nicht auf Hochtouren, der Tag ist tatsächlich ganz "frisch" und unbelastet. Dies ist eine gute Gelegenheit zur Meditation – denn die Tür zum Unterbewusstsein ist noch geöffnet und das erleichtert es, sich nach Innen zu wenden und zu "versenken". 

 

2. Bewegung ist der nächste Bestandteil – idealerweise draußen, in der Natur – wenn du es so einrichten kannst. Das kann ein Morgenspaziergang sein, bei dem du dich ganz bewusst auf die Geräusche, Gerüche einlässt und spürst, wie viel Kraft gerade bei Tagesanbruch in der Natur liegt. Du kannst auch dein Workout nach draußen verlegen oder eine Runde laufen gehen – ganz sicher hast du beim Lesen einen eigenen Impuls dazu. 

  

3. Persönliche Inspiration… 

Höre die Songs, die du liebst, und die dich so richtig zum Strahlen bringen. Vielleicht möchtest du die Zeit aber auch nutzen, um deine Gedanken aufzuschreiben. Oder du machst es dir zur Gewohnheit, jeden Morgen ein paar Zeilen zu lesen. Sicher gibt es gerade ein Thema, das dir besonders am Herzen liegt, und das dich ganz persönlich berührt. Dann reserviere dir diesen Teil deines persönlichen Rituals für „das passende Buch“.

 

Für was auch immer du dich entscheidest  deine morgendliche Praxis ist dein Geschenk an dich sebst! So kannst du dein Wohlbefinden und deine Zufriedenheit dauerhaft stärken. Und du wirst spüren, wie dich dies durch den Tag begleitet. 

 

Wann fängst du an? 

 

Deine Zeit ist JETZT

Gerade in den vergangenen Tagen habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich, wenn ich zu sehr im Kopf bin und versuche, alle Punkte auf meiner To-do-Liste zu erledigen und dazu „rasch“ noch ein paar neue Ideen mit Leben füllen möchte… viel zu schnell ins Hamsterrad gerate. Schwupp – und dann passiert es: Ich kümmere mich zu wenig um mich selbst!

 

Dabei ist es doch so: Die Zeit, Aufmerksamkeit und Wertschätzung, die ich mir selbst schenke, führt überhaupt erst dazu, dass ich diese auch von meinem Umfeld erfahre. Und ganz klar ist: Zeit, die mir für mich selbst nehme, hat nichts mit Egoismus zu tun! Im Gegenteil, sie ist von unschätzbarem Wert und einfach nötig, wenn ich gut für mich sorgen möchte.

 

Vermutlich kennt jede*r von uns das. Das Schöne ist: In dem Moment, in dem ich mir dessen bewusst werde, kann ich anders agieren. Wenn du also merkst, dass es „an der Zeit ist“, dir genau diese jetzt zu nehmen… Fang einfach an! 

 

Wenn du aufmerksam bist für das, was dein Körper dir sagen möchte, und du dabei auf deine Intuition achtest, findest du schnell heraus, was dir GENAU JETZT gut tun würde. Probiere es einmal aus: Halte inne, nimm zwei, drei tiefe Atemzüge und frage deinen Körper, deine Seele… „Was kann ich für dich tun?“

 

Beobachte, was in dem Moment passiert, in dem du die Frage an dich richtest. Spüre dem nach. Und dann warte ab, welche Antwort in dir auftaucht. Das kann ein Wort oder ein ganzer Satz sein, ein Bild oder einfach auch ein Gefühl.

 

JETZT ist DEINE Zeit. Und du entscheidest, wie du sie füllst. Sei gewiss: Die besten Ideen dazu kommen aus deinem Herzen.