Du hast die Wahl - wie wäre es mit Leichtigkeit?

Nimm dir die Freiheit, die dir zusteht! Die du dir wünschst, und nach der du dich (vielleicht auch nur ganz heimlich, still und leise...) sehnst. Nimm dir die Freiheit, die zu dir passt!

 

Die vergangenen Tage waren für mich wieder einmal sehr lehrreich in Sachen: Wie rasch man sich selbst begrenzt, beschränkt - und zwar aufgrund von alten Erfahrungen, vermeintlichen Verpflichtungen und dem ein oder anderen Um- oder Zustand, der sich so eingenistet hat - wahlweise im Leben, oder auch "nur" im Denken.

 

Mit anderen Worten: Ich hatte mir selbst ein ziemliches Gedanken-Kuddelmuddel konstruiert. Habe einen komplizierten Mix aus Vorstellungen, wie etwas zu sein hat, wie ich auf bestimmte Situationen zu reagieren habe und vor allem auch, dass ich bitte sofort und immer eine Antwort auf Unvorhergesehenes parat haben sollte, mit mir herumgeschleppt und durch permanentes Drehen und Wenden multimaximiert.

 

Puh! Das ist nicht nur beim Schreiben anstrengend, sondern liest sich vermutlich genau so, wie ich mich in den vergangenen Tagen gefühlt hat. Ziemlich weit entfernt von der Mitte, so viel sei gesagt. Was das mit Freiheit zu tun hat? Eine ganze Menge!

 

Es gibt immer eine Wahl

Denn: Der Moment, in dem mir bewusst wurde, dass ich es bin, die durch den Blick auf die Dinge, durch die Fokussierung auf das, was sich gerade nicht leicht anfühlt, der ganzen Situation eine unfassbare Dimension von Jammerjammmer gegegeben habe, mich dabei nicht nur klein, sondern auch irgendwie ziemlich unleidlich und nahezu handlungsunfähig gemacht habe... Das war der Moment, in dem ich ziemlich energisch "Stop!" gesagt habe. Und im nächsten Moment konnte ich daran erinnern, dass ich wählen kann.

 

Ich habe die Wahl, wie ich die Dinge betrachte.

Ich habe die Wahl auf, wohin ich meinen Blick überhaupt richte... und auch, ob ich Leichtigkeit erlaube und neue Wege für möglich halte. Ich habe immer eine Wahl.

 

Wie klingt das für dich?

 

Nun ist es ist ja so eine Sache mit dem Wissen rund ums bewusste Sein auf der einen Seite, und dem Gewahrsein auf der anderen. Will sagen: Ich tappe selbst gern mal in die ein oder andere Falle, von der ich zwar nicht genau sagen kann, wer sie aufstellt - aber ich bin gerade dann anfällig, wenn ich zu sehr mit dem Kopf durch die Wand will und an etwas festhalte, weil ich glaube, dass es jetzt genau so sein muss... Ohne zu sehen, dass dahinter noch eine ganz andere, wohl auch viel bessere Möglichkeit wartet.

 

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Das Wesentliche im Blick: Mehr Klarheit durch die richtigen Worte

 

Klarheit ist eines meiner Lieblingsthemen.

Denn: Je klarer wir sind, je klarer wir uns äußern und unsere - uns zunächst selbst klar gewordenen - Bedürfnisse und Anliegen zum Ausdruck bringen, umso eher werden wir gehört und verstanden in den Gesprächen, die wir führen. Ganz gleich, ob wir dies im privaten oder beruflichen Kontext tun.

 

Das ist der Klartext, den wir uns insgeheim so oft wünschen. "Lass uns mal Klartext reden!" klingt für viele wie eine Drohung, ist aber ganz wunderbar. Mehr von diesem Klartext ließe uns auch ganz schnell die Erfahrung machen, dass es viele Umwege, sprachliche Spitzfindigkeiten und auch so manches Missverständnis nicht braucht. Und vor allem: Wir würden spüren, wie gut es tut, das auszusprechen, was von Herzen kommt!

 

Denn: Bewusste Worte kommen von Herzen

Es braucht also einen selbst-bewussten Umgang mit uns und den Worten, mit denen wir versuchen, unseren Blick auf die Welt zu teilen. Mit denen wir uns auszudrücken, unsere Ideen und unsere Ideale umsetzen wollen, sie - so wie uns - wirksam ins Leben einbringen wollen. Unsere Kopflastigkeit, die vielfältigen Prägungen und vielleicht auch jene unliebsamen Erfahrungen, die wir mit wahrhaftigen Äußerungen bereits gemacht haben mögen - sie halten uns in unterschiedlichem Maß davon ab, aus dem Herzen zu sprechen. Doch leider tun sie es oft genug.

 

Doch mal ehrlich, wir spüren sofort, ob unser Gegenüber es ernst meint, mit uns, mit dem, was er sagt. Und seine Worte berühren uns dann, wenn wir eben auch (und sei es "nur" unbewusst) darauf vertrauen können, dass das Gesagte stimmt, übereinstimmt mit dem, was wir sonst noch wahrnehmen in der Begegnung. Das ist weit mehr als die passenden Worte parat zu haben.

 

Authentische Sprache und "echtes" Sprechen - für Menschen, Marken und Unternehmen - entsteht, wenn wir uns erlauben und trauen, echt zu sein. Wenn wir das für uns WESENtliche kennen und dies zum Ausdruck bringen können. 

 

Die Bedeutung des Ausdrucks-Vermögens

Zu den Grundannahmen der Wertschätzenden Kommunikation gehört, dass jeder von uns nach der Erfüllung seiner Bedürfnisse strebt. Menschen handeln nicht gegen andere – jedoch für ihre Bedürfnisse. Und so steht hinter der Position, die wir einnehmen, stets ein bestimmtes Bedürfnis. Wenn es uns gelingt, das Augenmerk darauf zu richten (statt beispielsweise auf ein „Wer hat Recht, wer nicht?“ zu pochen) verändern wir das Miteinander, lassen etwaige Widerstände und Misstrauen gar nicht erst aufkommen und schaffen zugleich einen wertvollen, gemeinsamen Zugang zu neuen Lösungen.

 

Wer sich darum bemüht, den eigenen Bedürfnissen auf die Spur zu kommen und diese adäquat auszusprechen, spürt sofort, wie Energie in Fluss kommt - und im Miteinander auch das Verbindende deutlich wird. In der Wahrhaftigkeit, mit der wir in der Welt stehen, liegt nicht nur Klarheit, sondern auch eine in meinen Augen universelle Kraft. Sie ist es, die Bewegung ins Spiel bringt und uns zu neuer Leichtigkeit verhilft.

 

Was es braucht

Um die individuellen Antworten auf die Frage nach den eigenen, sich auch immer wieder wandelnden Bedürfnissen zu finden, braucht es Bedingungen des Gelingens. Inneres Erleben. Freiräume. Pausen und Reflexionszeiten. Und Menschen, die diese Entwicklung ermöglichen, weil sie an die vielfältigen Potenziale, individuellen Bestimmungen und an Chancenreichtum glauben.

 

Die Beschäftigung mit unserem facettenreichen Innenleben birgt einen weiteren Vorteil: Wenn wir uns selbst besser verstehen, verstehen wir auch unser Gegenüber auf eine neue Weise, agieren und reagieren stimmiger. Neue Klarheit entsteht, wir fühlen uns selbst-bestimmt und souverän. Wenn wir aus diesem wachsenden Selbstverständnis und -bewusstsein für uns auch andere vor allem mit ihren Stärken sehen und an-erkennen, eröffnen sich neue Potenziale im Zusammenwirken. Und nicht weniger als das ist es, was die Welt von uns will.

 

Das Erweitern der emotionalen Intelligenz, das klare Fokussieren sowie mehr Bewusstsein für die eigenen Stärken und die der anderen – all das liegt in der Fähigkeit, ganz im Jetzt zu sein. Wenn wir uns in Mit-Gefühl üben, wächst in uns auch der Wunsch, einen Beitrag zum großen Ganzen zu leisten, etwas zu schaffen, das über uns hinaus reicht.

 

Ach, lass mal... los! 5 Tipps für mehr Gelassenheit

Stress, Hektik und Zeitdruck bestimmen häufig unseren Alltag. Jammern hilft da nix - wie überall. Etwas tun hingegen schon!

 

Was also können wir machen, um mehr Gelassenheit zu entwickeln? Es ist leichter, als wir glauben - wenn wir bereit sind, einfach mal zu lassen... Etwas weglassen, das wir sowieso nicht mehr brauchen. Los... lassen, was uns offen gestanden schon länger nervt. Klingt einfach?

Ist es auch - besonders, wenn wir den Mut haben, uns einfach mal SEIN zu lassen.

 

Leichter gesagt als getan? Nein, denn auch das ist ein Satz, den wir vorschnell zur Hand haben, wenn wir das ungute Gefühl haben, es könnte jetzt vielleicht anstrengend werden (wird es nicht, versprochen), oder wenn wir uns selbst subtil davon abhalten wollen, genauer hinzusehen (tun wir oft genug, und manchmal sogar ganz bewusst). Es ist wirklich einfach.

 

Warum wir's uns schwer machen

Doch wie oft haften wir Situationen an, blicken auf das Tun und vor allem Sein anderer Menschen, sind in unseren Gedanken fest mit einer Sache verwoben, kreisen um sie und sind mit unseren Gedanken überall, aber bloß nicht gegenwärtig? Dabei verlieren wir den Blick und das Gefühl für uns selbst... Etwas soll genau so sein und nicht anders. Wir erwarten dieses oder jenes - und zudem noch sofort. Jemand soll bitte genau so sein (wie wir ihn haben wollen), dieses tun und jenes zudem lassen. 

 

Klingt das nicht unfassbar anstrengend? Ich meine ja!

 

Was also kannst du konkret tun, um mehr Gelassenheit zu entwickeln und dich besser gerüstet fühlen für das, was das Leben so mit dir vorhat?

 

5 Tipps für mehr Gelassenheit

die dein Leben echt leichter machen - wenn du einfach mal annimmst, wie viel Gestaltungsmacht du hast. Dazu gehört die Erkenntnis, dass wir Veränderungen am allerbesten (und naturgemäß) nur bei uns selbst beeinflussen können. Wenn wir dann noch auf andere wirken, ist das ein wunderbarer Nebeneffekt. Aber hier geht's erstmal um dich. 

  • Formuliere ganz klar deinen Wunsch nach mehr Gelassenheit und fang' bei dir selbst an. Allein das Wort Gelassenheit hat eine große Kraft, wenn man's mal sacken lässt und sich in das dazugehörende Gefühl begibt.
  • Das führt zum nächsten Schritt: Achte darauf und nimm stärker wahr, was du empfindest, wann du Stress erlebst (und warum) und wann du gelassen sein kann. Sieh genau hin: Wann und wo empfindest du diese Gelassenheit in dir - und wann nicht? Wann bist du in der Anspanung, verkrampft oder gar auf Abwehr gepolt? Und wann ist das dieses lässige Gefühl von Leichtigkeit, das Lächeln, das sich im Körper ausbreitet. Und wie bitte, kriegst du mehr davon?
  • Mach' dir deine Grenzen bewusst und kläre sie. Sagst du zu oft ja und zu selten nein? 
  • Nimm dir Zeit, um deine wirklichen Bedürfnisse zu erkennen; sorge für diese Bedürfnisse und damit besser für dich.
  • Schaffe dir ganz bewusst Orte und Zeiten, an denen du zur Ruhe kommen kann. Freiräume, die nur dir gehören und in denen du frei von Ablenkung bei dir bist. Das kann herausfordernd sein, aber darum geht's während dieser wunderbaren Zeit, die wir hier haben. Sei bei dir, sei du selbst - dann bist du das größte Geschenk für die Welt. Mal abgesehen davon, dass sich in dir wahre Freude ausbreitet, die durch nichts zu ersetzen ist!

 

Gelassenheit hat nichts mit absoluter Ruhe oder Desinteresse zu tun. Denn so lange wir leben, bleiben wir in Bewegung. Im besten Falle zumindest. Wir denken nach, experimentieren, spüren uns mehr und mehr, richten uns neu aus und entwickeln uns weiter. Wenn wir uns erlauben, immer wieder auch mal innezuhalten, dann gewinnen wir einen gesunden Abstand und einen neuen Blick auf uns, auf den Rhythmus und den Fluss des Lebens. Wir erleben uns in einem größeren Zusammenhang und können auch einfach mal was und vor allem uns "lassen". So wie wir gedacht sind.

 

Gelassenheit ist Freiheit - und absolut souverän.

Wir erkennen , dass wir immer wieder auch unseren Kurs verändern können. Und dass es selbst in stürmischen Zeiten Spaß machen kann, auf See zu sein - weil wir wissen, wer wir im tiefsten Inneren sind und dass uns nichts so leicht erschüttern kann.

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Wer steht mir denn da im Weg... Etwa ich?

 

Veränderungen, die in uns passieren, spüren wir oft erst einmal verschwommen. Wir können zunächst vielleicht gar nicht recht begreifen, was da in Bewegung gekommen ist. In unserem Umfeld wird es hingegen schon wahrgenommen und die Frage: "Was ist eigentlich los mit dir?" kommt nicht von ungefähr. Doch so lange wir selbst noch nicht benennen können, was da in uns am Werden ist, so lange fällt uns die Antwort schwer. 

 

 

Wenn das "alte" Leben eng wird

Irgendwann setzt eine tiefere Ahnung ein, wir werden aufmerksam. Weil wir in bestimmten Situationen das Gefühl haben, dass etwas zwickt, kneift oder drückt. Der bislang gern getragene „Anzug“, er sitzt nicht mehr. Und nach einer Weile hilft auch das Wegschauen nicht mehr - es wird offensichtlich, dass wir ihn wohl bloß aus Gewohnheit tragen. Ganz einfach, weil wir schon eine Weile vor lauter Alltagstrubel, Eingebundensein und diverser Verpflichtungen nicht mehr in den Spiegel geschaut haben und gar nicht wissen, was uns besser passen könnte. Und einfach nicht die Frage stellen, was stattdessen noch möglich, und ja – tragbar – sein könnte.

 

Wenn wir merken, dass wir uns verändern, neigen wir interessanterweise häufig erst einmal dazu, den Fehler (!) bei uns zu suchen. Wir halten die Luft an, damit die Hose wieder passt, wir ziehen den Bauch ein oder die Schultern und machen uns klein, damit bloß niemand bemerkt, dass wir „plötzlich“ gewachsen sind. Wir ringen mit uns selbst. Doch warum?

 

 

Erfolg durch Anpassung ist eine kollektive Illusion

– denn wem bitte ist damit geholfen? Welche zwei (oder mehr) Seiten auch immer davon betroffen sind, wenn wir uns so verhalten… um niemandem auf die Füße zu treten, bloß keinen vor den Kopf zu stoßen oder gar in „ewiger“ Harmonie vereint zu bleiben. Sorry, das ist weder ehrlich, noch funktioniert es. Und vor allem tun wir damit eins: Wir stehen uns selbst im Weg. Und halten uns - zunächst unbewusst, leider aber auch oft genug bewusst - davon ab, zu wachsen. 

 

Leben ist Wachstum

Und das bedeutet nun mal Veränderung. Es liegt in unserer Verantwortung, unser Leben so zu gestalten, dass es uns entspricht. So, dass wir uns darin wahrhaftig zuhause fühlen und vor allem selbstbestimmt. Das bedeutet auch, dass wir lernen, uns SEIN zu lassen. So wie wir sind, und so, wie wir werden. Immer wieder aufs Neue. Es  ist hilfreich, sich immer wieder auch zentralen Fragen des eigenen Lebens zuzuwenden.

Diese können sein: 

 

Wer bin ich wirklich

Welche Werte sind mir besonders wichtig und was treibt mich an?

Was ist meine Berufung?

Was kann und möchte ich noch alles in meinem Leben erreichen - und was wartet noch auf mich? 

Wer will ich sein?

 

 

Raum für das So-Sein

Solche Fragen brauchen Reflexion, Inspiration und hin und wieder auch die Erfahrung eines Menschen, dem diese Fragen nicht nur vertraut sind, sondern der auch schon Antworten darauf gefunden hat.  Und es braucht den Raum, in dem diese Fragen ihre Antworten ganz bewertungsfrei finden - weil auch sie schon längst in uns angelegt sind.

 

Wenn wir also unsere ganz individuellen Antworten finden, wenn wir erkennen und annehmen können, welche Gestaltungsmacht wir tatsächlich haben, dann gewinnen wir eine neue Leichtigkeit. Und dann gehen Entscheidungen, die wir treffen, mit dem guten Gefühl einher, dem eigenen Lebenspfad zu folgen. Wenn wir das tun, dann wachsen in uns große Kraft, Zuversicht und ein Vertrauen, die uns Schritt für Schritt unaufhaltsam werden lassen. Denn wenn wir uns selbst nicht mehr im Weg stehen... ist der Weg plötzlich frei. 

 

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Inspiration für die Seele: Unser Leben folgt seinem ganz eigenen Rhythmus

 

 

Es gibt vieles, über das zu schreiben schwer ist –

weil es nahezu unsichtbar ist.

 

Dieses Unsichtbare prägt unser Leben mehr, als wir wissen, als uns bewusst ist - als wir es wahr-nehmen.

Es sind Gesetzmäßigkeiten des Lebens, die seit Urzeiten wirken – die wir im 21. Jahrhundert jedoch immer seltener im Blick haben.  

In den kommenden Wochen möchte ich einige dieser "Prinzipien" beschreiben. Die Texte wollen inspirieren und ermutigen, das Leben vielschichtiger zu betrachten. Sie sind vor allem eine Einladung an die Seele, sie sich zu vergegenwärtigen - denn im tiefen Inneren wissen wir um sie. 

 

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